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Alles Wissenswerte über WIG-Stromquellen

Das WIG-Schweißen (Wolfram Inert Gas) funktioniert mit einer nicht abschmelzenden Elektrode die es erlaubt, die Energie zwischen der Elektrode und dem zu schweißenden Werkstück zu leiten. Somit wird hier ein Lichtbogen erzeugt. Diese Energie erhitzt die zu fügenden Werkstücke bis zum Schmelzpunkt.

 

Wie funktioniert eine WIG-Stromquelle?

 

Eine Schweißstromquelle ermöglicht die Programmierung der Schweißparameter und deren Anpassung während des Schweißvorgangs.

Bei einer WIG-Stromquelle zum „manuellen“ Schweißen sind die elektrischen Funktionen - darunter hauptsächlich der Schweißstrom - vor der Schweißung vorprogrammiert. Diese Funktionen bleiben während des gesamten Schweißvorgangs konstant.

Die Energie hängt von der gewählten Stromeinspeisung (konstant, pulsiert oder nicht), sowie von der Lichtbogenspannung (abhängig von der Distanz zwischen der Elektrode und dem Rohr) und der Elektrodenvorschubgeschwindigkeit ab.

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Beim manuellen Schweißen hängt die Distanz zwischen der Elektrode und dem Rohr vom Schweißer, genauer gesagt von seiner Hand ab, die sich dem Rohr nähert oder entfernt. Auch die Elektrodenvorschubgeschwindigkeit wird vom Schweißer entschieden und kontrolliert und ist daher variabel.

Dies hat zur Folge, dass die dem Werkstück zugeführte Energie beim manuellen Schweißen ständig wechselt. Diese Variation hängt von der Geschicklichkeit des Schweißers ab. Daher ist die Wiederholgenauigkeit des Schweißprozesses sehr komplex und so gut wie unmöglich.

Wenn eine gute Schweißqualität benötigt wird, so muss diese nach jeder Schweißung das Werksück kontrolliert werden.

Manuelles vs automatisiertes Schweißen : Lesen Sie die Ratschläge unserer Experten.

Auch gepulster Strom kann beim manuellen Schweißen verwendet werden, dies bedeutet dass der pulsierte Strom zwischen zwei bestimmten Werten wechselt, der für den gesamten Schweißvorgang benutzt wird. Der Vorteil des gepulsten Stroms liegt darin, dass das durchschnittliche Schweißbadvolumen gesenkt wird und besser durch den Schweißer kontrolliert werden kann.

 

WIG-Stromquelle : Orbital- oder Handschweißen? Die Unterschiede

Die orbitalen WIG-Schweißstromquellen bestimmen die Schweißstromparameter genauso wie die Stromquellen zum manuellen Schweißen.

Es gibt jedoch auch grundlegende Unterschiede: Die orbitale WIG-Stromquelle wird mit einer Schweißzange benutzt, die den Platz der Hand des Schweißers einnimmt. Hierdurch können Parameter benutzt und eingestellt werden, die bei manuellen Stromquellen nicht möglich sind:

  • Schweißvorschubgeschwindigkeit (elektronische Karte zur Kontrolle der Motorleistung und der Geschwindigkeitsvariationen). Orbitale Schweißstromquellen können mit mehreren Achsen-Kontrollkarten ausgerüstet werden, zum Beispiel zur Kontrolle des Zusatzdrahtes, der Lichtbogenhöhenregulierung (AVC = Arc Voltage Control) die den Abstand zwischen Elektrode und Werkstück reguliert, sowie die Oszillation die eine seitliche Bewegung der Elektrode erlaubt. Dies ist besonders wichtig, wenn angefaste, dickwandige Rohre mit Zusatzdraht geschweißt werden.
  • Eine intelligentere Mensch-Maschinen-Schnittstelle zur Verwaltung der Schweißprogramme. Im Automatik-Modus kann hier die auf das Werkstück übertragende Energie je nach der Elektrodenposition während des Schweißvorgangs variieren.
  • Die orbitalen Stromquellen (nicht alle) erlauben eine digitale Kontrolle der Gaszufuhr für die Schweißzange sowie des Schutzgases.
  • Schweißdatenerfassung während des Prozesses
  • Einige Stromquellen sind außerdem mit der intelligenten elektronischen Karte ausgerüstet, die es ermöglichen fast jeden Motorentyp zu steuern: Gleich- oder Wechselstrommotoren, Schrittmotoren, Servomotoren (mit oder ohne Codierer, mit oder ohne Tachometer). Sollte also diese Karte in der Stromquelle vorhanden sein, ist es möglich, die Schweißköpfe anderer Hersteller zu steuern.

 

Warum sollte eine WIG-Stromquelle benutzt werden?

 

Die Stromquellen zum manuellen oder orbitalen Schweißen werden natürlich mit verschiedenen Leistungsmerkmalen vermarktet.

Dies ist insbesondere der Fall für die Höchstschweißstromkapazität (200A, 210A, 300A, 400A oder auch mehr) sowie für die gewünschte Spannung (110V, 220V) oder „Autoline“ (hier passt sich die Stromquelle automatisch an die Eingangsspannung zwischen 110V und 220V an), 380V oder 440V.

Der benötigte Schweißstrom hängt immer von der Anwendung ab, beim Orbital-Schweißen ausserdem und insbesondere von den Wandstärken der zu schweißenden Rohre.cartes-sur-generateur-de-soudage-orbital-axxair

Mit einer orbitalen Stromquelle wird die Schweißenergie kontinuierlich während des gesamten Schweißvorgangs kontrolliert. Die einzigen Variationen, die beim Schweißen ohne Lichtbogenhöhenregulierung auftreten können, hängen von der Geometrie der Werkstücke ab. Daher wird beim Orbitalschweißen dazu geraten, die Toleranzen der Rohre und Werkstücke zu überprüfen.

Die Schweißvorbereitung der Werkstücke ist genauso wichtig wie die Schweißung selbst, damit die Schweißenergie und somit die Wiederholgenauigkeit so gut wie möglich beherrscht werden kann. Aus diesem Grunde ist es beim Orbitalschweißen nicht notwendig, jede Schweißung zu überprüfen da die Wiederholgenauigkeit je nach Anwendung bei über 99 % und höher liegt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass eine orbitale Schweißstromquelle die Kontrolle der Schweißparameter vereinfacht und eine bedeutend bessere Wiederholgenauigkeit bietet. Auch die Rückverfolgbarkeit der Schweißungen, die in vielen Industriebereichen verlangt wird, wird ermöglicht.

Laden Sie unsere Kataloge herunter und erfahren Sie mehr über unsere WIG-Stromquellen.

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Geschrieben
Frédéric Legrand

PDG fondateur d'Axxair

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