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Schweißbedingungen verstehen in Reinraumumgebungen

Das Schweißen im «High Purity» - Modus genügt nicht immer, um den Anforderungen in Reinraumumgebungen zu genügen. Je nach Industriesektor variieren die Normen, die die Partikeln definieren, die in der Produktion erlaubt sind. Die Anwendungsbereiche sind breitgefächert: von der Lebensmittelherstellung, der Biochemie, der Pharmaindustrie bis zur Halbleiterfertigung.

Schweißen in Reinraumumgebungen

Für den Normalsterblichen denkt man oft an Operationsblöcke in Krankenhäusern, wenn man über Reinraumumgebungen spricht. Und damit hat er Recht. Die Herstellungskriterien in der Industrie reproduzieren die wesentlichen Prinzipien dieser keimfreien Räume.

#1 Die Qualität und Rohrvorbereitungen:

Zu aller erst müssen die Rohre perfekt vorbereitet werden. In diesen Industriesektoren wird hauptsächlich Edelstahl 316L benutzt … hier ist die Wahl des Lieferanten wichtig und die Rohre müssen elektropoliert sein. Und natürlich müssen die Rohre keine Kratzer, Schmutz oder andere wesentliche Mängel aufweisen.

#2 Elektropolieren

Das Verfahren zur Elektropolierung  besteht au seiner elektrochemischen Oberflächenbehandlung: die Oberfläche des Metalls wird durch eine Auflösungsanode abgetragen. Durch dieses Verfahren ist es möglich, ein hohes Maß an Kontaminierung zu vermeiden. Die Eisen- und Nickelatome können leichter aus dem Kristallgitter herausgelöst werden als die Chromatome. Die Elektropolierung entnimmt daher mehr Nickel und Eisen und lässt eine große Menge an Chrom zurück, was die Passivierung der Oberflächen beschleunigt und verbessert.

Es versteht sich von selbst, dass bei der Rohrvorbereitung Metallspäne nicht erlaubt sind um jegliche Kratzer am Material zu verhindern. Aber die Rohre können mit einer Anfasmaschine behandelt werden, die Sie bei uns erhalten können.

Werkstattausrüstung

Es genügt natürlich nicht, eine perfekte Schweißung durchzuführen um den Reinraumbedingungen zu genügen.  Das gesamte Arbeitsumfeld muss staubfrei und ohne Mikroben sein, die Bediener müssen ausgerüstet werden (Spezialanzug…) um jegliche Kontaminierung zu vermeiden. Die Luft wird regelmäßig gefiltert.

 

Und die Gesetzgebung?

Die unumgänglichen Regulierungen

Vor allem muss man sich an die Gesetzvorschriften halten. Vier verschiedene Klassifizierungen wurden im Jahr 1981 in den Vereinigten Staaten für Reinraumumgebungen festgelegt. Wir raten Ihnen, auf folgender Webseite mehr Informationen zu diesem Thema zu lesen : https://de.wikipedia.org/wiki/Reinraum

ISO 14644-1:2015, Reinräume und zugehörige Reinraumbereiche

  • Teil 1 : Klassifizierung der Luftreinheit anhand der Partikelkonzentration

und ISO 14644-2:2015, Reinräume und zugehörige Reinraumbereiche

  • Teil 2 : Überwachung zum Nachweis der Reinraumleistung bezüglich Luftreinheit anhand der Partikelkonzentration

Diese Normen geben einen Rahmen zu der Klassifizierung und der Überwachung der Luftreinheit in Reinraumumgebungen.

Ein großer Schritt voraus … aber verlockende Märkte …

Die Investition – und die Energiekosten – müssen mit einkalkuliert werden. Ja nach Reinraumklassifizierung kann man leicht über 7.000 bis 300.000 Euro pro Quadratmeter rechnen. Aber wenn man bedenkt, dass der Halbleitermarkt ein Wachstum von mehr als 7% aufweist, wird eine solche Investition schon interessanter.

Eine lückenlose Rückverfolgbarkeit

Es ist selbstverständlich, dass die genaue Rückverfolgbarkeit in dieser Umgebung eine determinierende Rolle spielt: die Chargennummer, der Schweißstrom, die Schweißgeschwindigkeit : alles muss eine detaillierte Betrachtung  ermöglichen.

Dank der WIG-Orbitalschweissanlagen haben Sie  die Garantie, perfekte und dokumentierte Schweißungen durchzuführen, mit einer ständigen Wiederholgenauigkeit der Qualität.

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Geschrieben
Frédéric Legrand

PDG fondateur d'Axxair

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